Lokale Suchmaschinenoptimierung: Die ultimative Anleitung zum Erfolg!

Die Suchmaschinenoptimierung für die lokale Suche und Google Maps ist für Geschäftsinhaber, Dienstleister, Betriebe und Unternehmen, die ihre Produkte oder Dienstleistungen in einer bestimmten Stadt, oder Region anbieten, wichtiger denn je.

Der Grund: Die Recherche nach Adressdaten, Kontaktinformationen und weiterführenden Informationen zu lokalen Anbietern verlagert sich schon seit einer Weile zusehends in das Internet.

Allen voran zu Google als Suchmaschine mit über 92 % Marktanteil in Deutschland. Um erfolgreich neue Kunden über das Internet zu gewinnen, ist es daher für Anbieter unerlässlich, optimal für die lokale Suche aufgestellt zu sein.

Dabei stellen sich folgende Fragen:

  • Wie optimiert man eine Website für die lokale Suche
  • Was ist bei SEO für Google Maps zu beachten?
  • Welche Optionen besitzen Anbieter ohne nennenswerte Online-Marketing Kenntnisse?
  • Was für Möglichkeiten bieten Social Media Plattformen?

Welche Instrumente nutzen Verbraucher bei der Recherche im Internet?

  • 48 % lesen Bewertungen anderer Nutzer auf Bewertungsportalen
  • 47 % nutzen die Website der Anbieter
  • 31 % geben an, in ihren Entscheidungen durch Nutzerbewertungen beeinflusst zu werden
  • 20 % veröffentlichen eigenständig Bewertungen auf Bewertungsplattformen
  • 17 % verwenden Verbraucherportale
  • 9 % vertrauen auf Blogs und Foren

Wie man sieht, reicht es als lokaler Anbieter nicht mehr einfach nur aus, mit einem Eintrag in einem der gängigen Online-Branchenverzeichnisse darauf zu hoffen, dass einem die Kunden „die Tür einrennen“.

Um erfolgreich auf online Kunden zu akquirieren, ist es in einem ersten Schritt zunächst notwendig, sich als Dienstleister oder Betrieb im Klaren darüber zu sein, wo im Internet überall man mit seinen Dienstleistungen oder Produkten gefunden werden kann.

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Wie kann man als lokaler Anbieter im Web gefunden werden?

  • Website
  • Blog
  • Eintrag in Branchenverzeichnissen
  • Eintrag auf Bewertungsportalen
  • Eintrag in Google My Business
  • Google Maps
  • Google Universal Search (Bilder, Maps, Videos, Blogs, News, Foren)
  • Social Media Profile auf Twitter, Facebook, Xing & Co.

Man kann sich die Frage stellen, wie nun ein Friseur oder Finanzberater die Zeit und das Wissen mitbringen soll, um sich mit diesen Aspekten im Einzelnen zu befassen.

Doch auch bei SEO für die lokale Suche gilt das Gleiche, wie bei der „klassischen Suchmaschinenoptimierung“: Die Erschließung neuer Perspektiven und Möglichkeiten im Rahmen der lokalen Kundengewinnung über das Internet ist der Schlüssel zum Erfolg!…

Es ist gar nicht notwendig, dass man sich um alle Bereiche gleichzeitig kümmert. Es reicht dabei vollkommen aus, sich die oben aufgeführten Punkte einzeln vorzunehmen und die hier skizzierten Tipps und Hinweise zu berücksichtigen, da diese aufeinander aufbauen.

Isoliert betrachtet stellen diese Aspekte nämlich die wichtigsten Bausteine im Rahmen der lokalen Suchmaschinenoptimierung, da sie in der Summe als Signale für den Google Algorithmus dafür sorgen, dass gewisse Google My Business Einträge bei der organischen Suche ganz oben zu finden sind!

Keyword-Recherche für die lokale Suche

Bevor man sich nun auf seine Website stürzt, Blogbeiträge rund um alle möglichen Begriffe erstellt oder seinen Betrieb in möglichst viele Branchenverzeichnis-Kategorien einträgt, sollte man sich in einem ersten Schritt darüber im Klaren werden, wonach die Nutzer überhaupt im Zusammenhang mit einer bestimmten Dienstleistung oder einem bestimmten Produkt suchen.

Ein praktisches Tool stellt uns hierfür Google mit dem AdWords Keyword-Tool zur Verfügung. Auf der Basis monatlicher Suchanfragen kann man sich bequem eine Statistik zu frei wählbaren Suchbegriffen anzeigen lassen, um zu einer klaren Definition an relevanten Keywords zu gelangen.

Gute lokale Keywords finden

Man legt los, indem man sich zunächst auf einige wenige Begriffe konzentriert, die einem zu dem eigenen Betrieb einfallen. Diese gibt man in das Eingabefeld pro Zeile ein Keyword ein, lässt das Häkchen „Synonyme verwenden“ aktiv und den Rest erledigt das AdWords Keyword-Tool, wie hier beim Suchbegriff „Finanzberater“.

Lokale Keywordsuche

Primäre und sekundäre Keywords

Unter Verwendung des „Übereinstimmungstyp“ kann man sich in einem ersten Schritt darauf festlegen, ob man sich die Werte auf der Basis „Exakter“ oder „Weitgehender“ Passgenauigkeit ausliefern lässt.

Anschließend ist es sinnvoll die Spalte nach Häufigkeit zu sortieren, indem man, auf einen der beiden Spalten oberhalb des Suchvolumens klickt. Dabei ist es zielführend sich im Rahmen der Keyword-Analyse an eine Aufteilung in sogenannte „primäre Keywords“ und „sekundäre Keywords“ zu halten.

Primäre Keywords wie z. B. „Finanzberater“ bezeichnen dabei meist generische Suchanfragen, die (leider) eine hohe Wettbewerbsdichte, aber im Erfolgsfall auch entsprechend viel Traffic versprechen – leider kann dieser Traffic aber auch sehr unqualifiziert sein, da die Nutzerintention nicht eindeutig ist.

Sekundäre Keywords wie z .B. „unabhängige Honorarberatung“ oder gar „unabhängiger Finanzberater Berlin“ stellen zusammengesetzte Keywords dar, die zwar einen geringeren Traffic garantieren, dafür aber einer sehr viel geringere Wettbewerbsdichte aufweisen.

Gerade für die lokale Suche sind aber genau diese Begriffe interessant und führen in der Regel auch zu qualifizierten Besuchern! Doch nicht nur die Begriffe rund um das Keyword „Finanzberater“ sind relevant, weswegen man zur Keyword-Recherche erneut das Tool zu Rate zieht und sich passende Synonyme und verwandte Begriffe aussucht.

Zusätzliche Keywords

Dabei ist es sinnvoll die Liste „nach Relevanz“ zu sortieren und sich die passenden Keywords herauszusuchen. Anschließend ergänzt man bei den ausgewählten Begriffen den Namen der Stadt, in diesem Fall „Berlin“ und startet erneut eine Keyword-Analyse.

Verwandte Keywords

Diesen Vorgang wiederholt man etliche Male und überträgt die Keywords in ein Excel-File, wo man diese auf Grundlage der Wettbewerbsdichte und des zu erwartenden Traffics in sekundäre und primäre Keywords unterteilt.

Auf diese Weise entwickelt man sich ein Set an relevanten Suchbegriffen und Kategorie-Bezeichnungen, das man für die fortlaufende lokale Suchmaschinenoptimierung verwenden kann. Selbstverständlich sollte man in regelmäßigen Abständen die geschilderte Prozedur wiederholen, um gegebenenfalls neue relevante Begriffe zu finden.

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Professionelle lokale Keyword-Recherche

Wie findet man gute Suchbegriffe? Welche Tools helfen bei der Recherche und wie geht man vor? An dieser Stelle gebe ich dir nun eine Einführung in die professionelle Keyword-Recherche.

Am Anfang war die Keyword-Recherche! Dieses Dogma sollte jeder Online-Marketer verinnerlichen, um von vorne herein strategisch den richtigen Weg zu gehen und optimale Resultate zu erzielen.

Eine fundierte Analyse möglicher Sucheinstiege ist von größter Wichtigkeit, um nicht nur „Traffic“ zu erzielen, sondern explizit „targeted Traffic“, also qualitativ hochwertige Besucher, die so nah wie nur möglich am Konversionspunkt, sprich Einkauf, stehen.

Das qualitativ richtige Keyword-Set ist Basis aller zukünftigen SEA-Kampagnen und SEO-Maßnahmen. Die Suchbegriffe werden via AdWords eingebucht, im Rahmen der On-Page-Optimierung für neuen Content genutzt und beim Linkaufbau berücksichtigt z. B. in den Ankertexten. Das Ergebnis der Keyword-Recherche ist damit die Grundlage für alle nachfolgenden erfolgreichen Onlinemarketing-Disziplinen.

Traffic oder Targeted Traffic?

Gerade SEA-Profis können ein Lied davon singen: Es gibt Keywords, die ein hohes Suchvolumen aufweisen und damit auf den ersten Blick hervorragende Besucherströme liefern können, z. B. über Google AdWords. Die Besucherqualität ist allerdings in vielen Fällen weniger gut, was sich dann leider nicht positiv auf die Konversions-Rate auswirkt. Es wird dann viel Budget für Besucher ausgegeben, die keine Umsätze bringen.

Ähnlich verhält es sich bei der Suchmaschinenoptimierung, leider mit sehr viel mehr Zeitversatz. SEO-Maßnahmen wirken in der Regel eher langfristig, nachhaltig und sind in der Anfangsinvestition teurer anzusiedeln. Optimiert man also die eigene Website auf ein vermeintlich gutes Keyword, das Traffic, aber wenig bis keine Abschlüsse erzeugt, sieht man dies meist erst nach Wochen oder sogar Monaten.

Durch gezielte Keyword-Recherche in Kombination mit kurz- und mittelfristigen Tests via SEA (z. B. AdWords) und permanentem Tracking, lassen sich relativ schnell die Umsatzbringer unter den Suchbegriffen herausfinden.

Tipp: Es gibt Keywords, die viel Traffic bringen, aber wenig oder keine Sales generieren! Suche und filtere die Keywords, die auch Umsätze bringen.

Step by Step zu den richtigen Keywords

Die Vorgehensweise bei der Keyword-Recherche ist zunächst denkbar einfach. Für eine Website werden alle relevanten Hauptsuchbegriffe gesammelt bzw. ermittelt. Die dann entstandene Liste kann nun beispielsweise im Google AdWords Keyword Tool eingefügt werden.

Über diverse Filter („weitgehend“ oder „exakt passend“) bekommt man nun nicht nur die Suchvolumina, um so zwischen relevanten und irrelevanten Suchbegriffen zu unterschieden, sondern kann sich auch Keyword-Kombinationen ausgeben lassen. Jetzt kann man die im ersten Schritt eigenhändig erstellte Liste mit diesen Keywords ergänzen – natürlich nur, wenn diese inhaltlich auch sinnvoll sind.

Auch viele der am Markt verfügbaren kostenpflichtigen SEO-Tools können mittlerweile bei der Keyword-Recherche sehr hilfreich sein. Die SEO-Tools bieten zum Teil mit eigens algorithmisch getrimmten Keyword-Tools sehr gute Keyword-Listen, die als sinnvolle Ergänzung zu den Ergebnissen der Google-Recherche herangezogen werden können.

Das Rad nicht neu erfinden

Einige Tools (siehe weiter unten) bieten mittlerweile z. B. die Möglichkeit, alle AdWords-Anzeigen zu extrahieren, die ein Wettbewerber aktuell schaltet.

Der große Vorteil: Wenn dieser Wettbewerber eine gewisse Größe besitzt, ist davon auszugehen, dass dessen verwendete Suchbegriffe bereits recht gut optimiert und dort nur relevante Suchbegriffe enthalten sind. Diese Daten bzw. Suchworte können sowohl für die eigene SEA-Kampagne als auch für SEO-Maßnahmen verwendet werden.

Tipp: Du musst das Rad nicht neu erfinden. Viele deiner Wettbewerber haben schon gute Arbeit gemacht, die du nun auswerten und nutzen kannst.

Keyword-Chancen und Schwellen-Keywords

Ein Großteil der Kunden von SEO-Agenturen kommt erst dann zum Thema SEO, wenn bereits eine Plattform bzw. eine laufende Website optimiert werden soll. Es ist eher selten, dass Marketingverantwortliche das Thema SEO und insbesondere die Keyword-Recherche schon vor dem Projektlaunch detailliert in die Unternehmensstrategie implementiert haben.

Bei bestehenden Websites bietet es sich an, sogenannte Schwellen-Keywords zu finden. Schwellen-Keywords sind Suchbegriffe, für die eine Website bereits gute Positionen erreicht hat, die aber nach wie vor außer Traffic-Reichweite sind, z. B. Platz 14 auf der zweiten Suchergebnisseite. Diese Suchbegriffe bringen gute Chancen mit, in absehbarer Zeit bei absehbarem Aufwand in die Top 10 oder sogar Top 3 vorzurücken.

Für die gefundenen Schwellen-Keywords (Xovi kann beim Finden helfen) kann das Suchvolumen ermittelt werden. Anhand der Suchvolumina werden Prioritätenlisten erstellt. Sollten bereits Conversion-Daten zu den Suchbegriffen vorhanden sein, können diese als weiterer Faktor in die Prioritätenliste aufgenommen werden.

Diese Listen sind wichtig, wenn man mit begrenzten Budgets arbeitet, da die finanziellen Mittel dann optimal eingesetzt werden können.

Konversionsstarke Suchbegriffe finden

Nun geht es im nächsten Schritt darum, aus der Masse an gesammelten Keywords die auszuwählen, die den meisten Umsatz generieren. Für alle Keywords bekommt man über das Google AdWords Keyword Tool leider nur wenig Daten: Suchvolumen, Wettbewerb und CPC.

Diese Werte sagen aber nichts über die Qualität des Suchwortes aus. Deshalb muss jedes Unternehmen die Suchbegriffe mit dem höchsten Conversion-Potenzial selber herausfinden.

Auf Grund des bereits erwähnten Zeitversatzes von SEO-Maßnahmen, muss das Testing z. B. via AdWords erfolgen. Für die recherchierten Suchbegriffe werden Kampagnen und Anzeigengruppen gestartet. Über Statistiktools kann jetzt erfasst werden, welche Suchbegriffe welche Umsätze generiert haben.

Suchbegriffe mit hohen Klickpreisen und wenig bis keinen Umsätzen werden aus den Kampagnen sukzessive entfernt, für Suchbegriffe mit niedrigen CPCs und guten Conversions werden die Budgets nach oben korrigiert, um die SEA-Maßnahmen optimal auszusteuern.

Durch diese kontinuierliche Maßnahme erhält man bereinigte und optimierte Keyword-Sets, die nun auch für den Einsatz im Bereich SEO hervorragend aufbereitet sind.

Tipp: Testen, testen, testen! Nur so findest du heraus, welche Suchbegriffe „Geld verbrennen“ und welche dir gute Umsätze zu guten CPCs liefern. Sortiere gezielt aus!

Short Head vs. Long Tail

Als Short Head bezeichnet man generische Einzelbegriffe, wie „Auto“. Der Short Head bringt in der Regel sehr viele Besucher, die aber oft „unentschlossene Käufer“ sind.

Am Beispiel des Suchbegriffs „Auto“ lässt sich das anschaulich erklären: Ein Besucher, der nach „Auto“ sucht, weiß vermutlich noch nicht, ob er einen Neuwagen oder ein Gebrauchtfahrzeug, ein grünes oder ein rotes, ein teures oder ein günstiges, einen BMW oder einen SEAT kaufen möchte.

Ein Besucher, der hingegen nach „gebrauchter BMW 5er schwarz“ sucht, hat genau vor Augen, was er möglicherweise erwerben möchte. Derartige spezifische Suchen bezeichnet man dann als Long Tail.

Eine gezielte Long-Tail-Keyword-Recherche ist für erste SEO-Kampagnen eine empfehlenswerte Strategie, um auch kurzfristige positive Resultate zu erzielen, da diese Suchbegriffe meistens konkurrenzschwächer sind.

Allerdings ist der Short Head je nach Markenstrategie und Ausrichtung für manche Shops auch ein Muss. Denn auch über Online-Marketing-Kampagnen via SEA oder SEO lässt sich vortreffliches Branding machen. Unternehmen, die gleichzeitig zu einem Brand werden wollen, kommen also sicher nicht daran vorbei, auch im Short Head aktiv zu werden.

Recherche in den eigenen 4 Wänden

Leider viel zu wenig beachtet, liegt in der internen Keyword-Recherche sehr großes Potenzial. Dieser Ansatz basiert dabei auf zwei verschiedenen Punkten:

  1. Besucher-Analyse: Über welche Suchbegriffe kommen die Besucher auf die eigene Website?
  2. Interne Suche: Wenn eine Website über eine interne Suchfunktion verfügt, sollten diese Suchen unbedingt zu Analysezwecken gespeichert werden. Die Suchbegriffe mit dem größten internen Suchvolumen versprechen oftmals das größte Optimierungspotenzial.

Tipp: Nutze bereits vorhandene Daten und werte diese sorgfältig aus! Du kannst viel über deine Besucher und dein eigenes Angebot lernen.

Tools für die Keyword-Recherche

Um professionelle Keyword-Recherche zu betreiben, sind gute Tools unerlässlich. Die nachfolgende Liste kann das Sammeln und Auswerten möglicher Suchbegriffe sehr beschleunigen. Es ist zudem immer empfehlenswert, mehrere Werkzeuge parallel zu verwenden, um die Ausbeute zu optimieren.

metaGer Assoziator

Der metaGer Assoziator verdient es, als erstes aufgeführt zu werden, weil man damit in der Lage ist, ein Basis-Keyword-Set zu erstellen, das für alle weiteren Analysen genutzt werden sollte. Es lassen sich übergeordnete Suchbegriffe eingeben, auf Grundlage derer das Tool nun nach Assoziationen sucht und diese als Liste zur Verfügung stellt.

Jeden der gelisteten assoziierten Begriffe kann man dann wiederum assoziieren lassen und erhält damit nahezu unendliche Möglichkeiten für das erste Keyword-Brainstorming.

Google AdWords Keyword Tool

Das Google AdWords Keyword Tool bietet eine sehr umfassende Datenbasis für die Recherche. Über diverse Filter und Einstellungsmöglichkeiten lassen sich detaillierte Keyword-Suchen durchführen. Herausragend ist hier, dass Google die monatlichen Suchvolumina zur Verfügung stellt, die viele andere Recherche-Werkzeuge nicht liefern können. Es ist damit möglich Keyword-Potenziale zu sehen, ob ein Suchbegriff letztendlich auch und wie oft gesucht wird.

Des Weiteren bietet das Tool über die Filtermöglichkeiten Abfragen für „exakte“ oder „weitgehende“ Suchen. So lassen sich über dieses Tool auch Vorschläge, die sogenannten „Keyword-Ideen“ und verwandte Suchbegriffe finden. Die Ergebnislisten stehen im Anschluss als Download zur Verfügung, so dass sich die Daten später problemlos z. B. in Excel-Listen, mit Daten andere Tools verknüpfen und erweitern lassen.

Tipp: Der Download der vollständigen Liste ist nur im eingeloggten Zustand bei Google möglich, nicht eingeloggt bekommt man nur einen Bruchteil der Gesamtliste zur Verfügung gestellt. Viele der großen Toolanbieter greifen im Übrigen auch auf diese Datenbasis zurück oder reichern Datenbestände, die selbst aggregiert wurden, damit an.

Xovi & Sistrix

Xovi als auch Sistrix sind in SEO-Kreisen die meistgenutzten Software-Lösungen. Beide Tools eignen sich hervorragend zur Keyword-Recherche, da dieses Thema hier von Anfang an berücksichtigt wurde.

Ein sehr schönes Feature ist die Google-Suggest Auswertung im Rahmen der Keyword-Recherche. Google Suggest ist die kleine Vorschlagsbox, die bei jeder Suche automatisch aufklappt und dem Nutzer relevante verwandte Suchbegriffe vorschlägt.

Viele Google-Nutzer bedienen sich dieser Vorschläge. Ist man für diese Keyword-Vorschläge also gut gelistet, kann eine Website darüber attraktiven Traffic generieren. Die Suchvorschläge können sowohl für AdWords- als auch für SEO-Kampagnen genutzt werden.

Nicht nur die Auswertung der Suggest Keywords ist ein hilfreiches Feature dieser beiden Tools. Zusätzlich lassen sich damit u. a. auch Keyword-Chancen ermitteln. Mit diesem Werkzeug erhält man eine genaue Liste, die aufzeigt, mit welchen Suchbegriffen die eigene Webseite auf Positionen jenseits der ersten Suchergebnisseite steht.

Ein strategischer Ansatz ist demnach die Sortierung der Liste nach Platzierungen. Alle Suchbegriffe, die auf den Positionen 11 – 30 stehen, werden gezielter in die SEO-Strategie einbezogen, da dort die größten Potenziale auf TOP-10-Rankings bestehen.

SEMRush

Ein tolles Feature im Rahmen der Keyword-Recherche bietet das Tool von SEMRush. Über den Reiter „SEM“ lassen sich Detailauswertungen aller Wettbewerberkampagnen durchführen.

Man erfährt hier, welche Suchbegriffe andere Unternehmen bei Google AdWords schalten. Diese kann man dann nach verschiedenen Kriterien wie Position, Suchvolumen oder CPC filtern.

SEO Diver

Mit dem Tool SEO Diver sind ebenfalls professionelle Keyword-Recherchen möglich. Der SEO Diver taucht dabei mit dem Keyword-Horoskop auch in Spezialbereiche ein, die so derzeit kein anderes Tool zur Verfügung stellt:

  • Keyword-Horoskop: Das Keyword-Horoskop zeigt in der kostenfreien Version bis zu 60 Suchbegriffe, bei denen es sehr wahrscheinlich ist, dass sie im aktuellen Monat wieder gesucht werden. Hat man das deutsche Länderpaket gebucht, kann man sogar noch zwei weitere Monate in die Zukunft sehen und sieht so je nach Monat bis zu 400 Keywords. Aber Achtung: Es ist ein Horoskop – zum Teil sehr brauchbare Daten, aber jedes einzelne Keyword ist im Detail zu prüfen.
  • Keyword Trends: Die Keyword Trends sind das „Google Hot Trends“ aus den USA nur für Deutschland (kostenfrei nutzbar). Es werden die Suchtrends der jeweils letzten sieben Tage gezeigt. Jedes Keyword lässt sich einzeln ansehen. Dabei werden Websites vorgeschlagen, die zum Suchbegriff passen (um sich zu informieren, worum es eventuell genauer gehen könnte). Zusätzlich werden statistische Kurven zum Keyword angezeigt, z. B. aus Google Trends und Google Insights for Search. Übrigens: Unterhalb der Keyword-Listen befinden sich Links zu den Listen der vergangenen Wochen.

Anhand dieser beiden Tools lassen sich saisonale Keyword-Recherchen erstellen, die je nach Unternehmen durchaus Sinn ergeben können.

Amazon Bestsellers

Gerade für Online-Shops ist Amazon Bestsellers eine sehr interessante Möglichkeit der Recherche. Über die Kategorienauswahl lassen sich die Trends auf die eigenen Bereiche eingrenzen.

Auch wenn sich das Tool primär an Händler richtet, lässt es sich grundsätzlich zur Keyword-Recherche nutzen, um kurzfristige Trends besser zu erkennen.

SemaGer

Mit dem Dienst SemaGer lassen sich, ähnlich wie mit MetaGer, z. B. sehr einfach Synonyme für Suchbegriffe finden. SemaGer bietet auch die komfortable Möglichkeit, die Suchworte aus den Listen direkt wieder in einer neuen Suchabfrage zu verwenden.

Des Weiteren werden abgehende und eingehende Wortbeziehungen gelistet, die entweder direkt oder indirekt mit dem Schlüsselwort in Beziehung stehen.

Verwandte Suchanfragen via Google

Nach einer Suche bei Google werden auf der ersten Ergebnisseite „verwandte Suchanfragen“ angezeigt. Dort stellt Google weitere Suchanfragen zur Verfügung, die eine direkte Beziehung zum ersten Suchwort haben.

Für eine Schnellrecherche ist das recht interessant, allerdings werden diese verwandten Suchanfragen auch bei der Detailrecherche über das Google AdWords Keyword Tool ausgegeben.

Google Trends und Insights

Um Trends besser verfolgen zu können, gibt es Google Trends und Google Insights for Search. Nach der Eingabe von Suchbegriffen werden über Charts die Verläufe der Suchvolumina im Laufe der Zeit dargestellt.

YouTube Insights for Audience

Abseits der gängigen Recherchemethoden darf man alternative Quellen nie außer Acht lassen. Eine solche bietet YouTube (bzw. Google) in ihren YouTube Insights for Audience.

Interessant ist hier die demographische Filtermöglichkeit nach Geschlecht, Alter und Land. Nach Eingrenzung dieser Kriterien sind Kategorien auszuwählen, auf deren Basis dann die Suchbegriffe angezeigt werden.

Leider fehlt hier die Möglichkeit, die Suchbegriffe als Liste zu exportieren, d. h. man erhält lediglich ein Tag Cloud, die dann manuell auszuwerten ist.

Lokale Suchmaschinenoptimierung für die eigene Website

Die Optimierung der eigenen Website und des eigenen Blogs mit dem Ziel in den natürlichen Suchergebnissen weit oben eingeblendet zu werden, unterliegt grundsätzlich den Regeln der klassischen Suchmaschinenoptimierung.

Hierzu findet man im Web bereits sehr gute Auflistungen, die sich mit der Thematik der Google Ranking-Faktoren intensiv befasst haben. Daher wird an dieser Stelle lediglich eine knappe Checkliste der positiven OnSite-Faktoren (für die eiligen Leser) bereithalten:

  • Erstellung einer übersichtlichen und vor allem nutzerfreundlichen Startseite, die Links mit keyword-relevanten Linktexten zu den wichtigsten Unterseiten enthält.
  • Verwendung von „Keyword Stadt“ im Seiten-Titel an erster Stelle, anschließend der Name des Betriebs (max. 66 Zeichen).
  • Erstellung individueller Unterseiten für jedes primäre und mit diesem Begriff zusammenhängende, sekundäre Keyword.
  • Verwendung individueller Seiten-Titel auf jeder Unterseite (z. B. „Unabhängiger Finanzberater Berlin – Finanzberatung Michael Müller“).
  • Verwendung relevanter Linktexte bei der internen Verlinkung über die Navigation (also eben nicht „mehr“ oder „hier“).
  • Möglichst intensive, interne Verlinkung über keyword-relevante Links im Fließtext
    Erstellung individueller und origineller Inhalte auf jeder Unterseite, die dem Nutzer einen Mehrwert und weiterführende Informationen bieten.
  • Nicht unbedingt ranking-relevant, dafür aber sehr wichtig für eine gute Klickrate auf den Suchergebnissen ist eine individuelle Meta-Description für jede Unterseite, die in 150 Zeichen wiedergeben soll, was den Nutzer auf der Seite erwartet und warum es sich lohnt gerade auf diese Seite zu navigieren.

Auch bei der lokalen Suche gilt das Credo: Je mehr relevante Links auf eine Seite verweisen, desto wichtiger ist diese aus Sicht der Suchmaschine….

Bei der Erstellung des Contents achtet man auf eine sinnvolle Verwendung von Content-Tags, die es der Suchmaschine erleichtern den Inhalt zu strukturieren.

  • Ausgehend von einer H1-Headline, die die relevanten Keywords enthält, gliedert man seinen Text in einzelne Abschnitte, die idealerweise durch H2-Überschriften und H3-Zwischenüberschriften leserfreundlich aufgeteilt werden.
  • Der Text sollte dabei pro Absatz ein bis zwei Mal das relevante Keyword enthalten, die Lesbarkeit des Inhalts darf hierdurch aber nicht gestört werden, denn schließlich werden die Inhalte nach erfolgreiche Optimierung am Ende von Menschen gelesen!
  • Die wichtigsten Begriffe für die jeweilige Unterseite werden dabei idealerweise mit hervorgehoben.
  • Bilder sollten keyword-relevante Alt-Tags erhalten, da Suchmaschinen keine Grafiken auswerten.
  • Links können mit ergänzenden Title-Tags versehen werden, was die Nutzerfreundlichkeit erhöht.

Noch ein paar technische und strukturelle Tipps:

  • Verwendung einer flachen Datei-Hierarchie, d. h. idealerweise sind alle Inhalte nur ein bis max. zwei Klicks von der Startseite entfernt erreichbar.
  • Anlegen sogenannter „sprechender URLs“, wie z. B. www.domain.de/finanzberater-berlin.html
  • Verwendung einer statischen Sitemap, über die alle wichtigen URLs der Website zu erreichen sind.

Vermeide folgendes

Wenn du erfolgreiche Suchmaschinenoptimerung betreiben willst, sollten beim Erstellen einer suchmaschinenoptimierten Website folgende Punkte bei der Umsetzung einer Webseite und der Bereitstellung ihrer Inhalte nicht (!) zum Einsatz kommen:

  • Flash als technische Grundlage der Website: Kann von Suchmaschinen nicht verlässlich ausgewertet werden – die angezeigten Inhalte können von Suchmaschinen gefunden werden.
  • Interne JavaScript Verlinkungen: Diese werden von Suchmaschinen nur unzureichend verfolgt (Google macht hier zwar aktuell erhebliche Fortschritte) und tragen demnach nicht dazu bei die interne Verlinkungsstruktur zu stärken.
  • Frames: Werden Seiteninhalte in Frames angezeigt, kann die Suchmaschinen die Inhalte des inneren Frames nicht der URL des äußeren Frames zuordnen – derartige implementierte Inhalte bleiben Suchmaschinen demnach verborgen.
  • Imagemaps: Diese werden von Suchmaschinen nicht zufriedenstellend gecrawled – idealerweise verwendet man hierbei verschachtelte Teilgrafiken oder stellt eine alternative listenbasierte Navigation für die Suchmaschine zur Verfügung.
  • Session-IDs: Werden Session-IDs auch an Suchmaschinen vergeben, so kann dies dazu führen, dass diese bei jedem Crawlvorgang eine neue Session-ID zugewiesen bekommt – theoretisch besteht so die Gefahr, dass die Suchmaschine zahllose URLs mit identischen Inhalten indexiert, was zu Problemen mit Duplicate Content führen kann.
  • Mirror-Domains (d. h. identische Inhalte auf anderen Domains): Findet eine Suchmaschine auf anderen Domain identische Inhalte vor, so kann dies ebenfalls dazu beitragen, dass hier Duplicate Content von den Suchmaschinen identifiziert wird – auch für die Linkpopularität ist dies als negativ zu bewerten, da Nutzer Links auf die verschiedenen Domains setzen können, was nicht dazu beiträgt, die eigentlich wichtige Domain zu stärken.
  • Interne Seiten-Weiterleitungen, die serverseitig keinen Statuscode 301 „Moved permanently“ ausgeben: Werden interne Weiterleitungen angelegt, so muss im HTTP-Header der Statuscode 301 „Moved Permanently“ übergeben werden – alle übrigen Weiterleitungstechniken (302 Redirect, Meta-Refresh, JavaScript, etc.) tragen nicht dazu bei, dass intern der Google Pagerank auf relevante Unterseiten „weitervererbt“ wird.

Selbstverständlich stellt diese Zusammenfassung keine umfassende Anleitung zur OnSite Suchmaschinenoptimierung dar, es sollen hier aber auch nur stichpunktartig Hinweise aufgeführt werden, die ein lokaler Anbieter größtenteils zusammen mit einem Webmaster eigenständig umgesetzten kann.

Da in der Regel die Websites lokale Anbieter vom Umfang her überschaubar sind, kann man hier auch Schritt für Schritt die Seiten „von Hand“ überarbeiten. Sehr wichtig, aber auch viel zeitaufwändiger, ist hingegen die OffSite-Optimierung zur Erhöhung der Linkpopularität.

Dabei sollte idealerweise darauf geachtet werden, dass die Links zum einen von thematisch verwandten Websites stammen und zum anderen möglichst oft auch noch dabei die relevanten Begriffe als Link-Text zum Einsatz kommen. Hierbei macht aber eine gesunde Mischung aus optimierten und nicht-optimierten Linkt-Texten den Erfolg aus.

OffSite Optimierung der Website für die lokale Suche – relevante Linkquellen

  • Lokale und regionale Webkataloge
  • Website der ortsansässigen Industrie- und Handelskammer
  • Branchenverzeichnis im lokalen Stadtportal
  • Branchenverzeichnisse, bei denen man einen Link zu Website setzen kann – Tipp: Zunächst nur kostenlose Basis-Einträge nutzen.
  • Lokale und regionale Online-Medien – Tipp: Pressemeldungen direkt an die Redaktion versenden.
  • Lokale und regionale Blogs und thematisch passende Foren – Tipp: Entweder man schreibt hier einen Gastbeitrag und / oder man trägt durch hilfreiche Kommentare dazu bei, seinen Namen und die Website bekannter zu machen.
  • Sponsoring lokaler und regionaler Stiftungen, Vereine, soziale Institutionen – Tipp: Individuelle Kurzbeschreibung sowie ein Logo des Betriebs direkt an den Verein schicken, damit diese den Sponsoring-Partner auf deren Linkliste setzen.
  • Aktive und hilfreiche Teilnahme auf Frage- und Antwort-Portalen
  • Speicherung der Website in relevanten Social Bookmarking & News Portalen

Der Aufbau der Linkpopularität sollte dabei idealerweise regelmäßig und kontinuierlich erfolgen, weshalb man es vermeiden sollte, alle Links in den ersten zwei Wochen zu organisieren und dann gar nicht mehr.

Der Grund: Ein natürliches Wachstum an Links findet in der Regel nicht über einen kurzen Zeitraum statt. Da Suchmaschinen bestrebt sind, Manipulationen der Rankings zu identifizieren und zu unterbinden, werden sogenannte „Link-Spikes“ nicht als positiv bewertet.

Ist hingegen ein kontinuierliches Wachstum der Linkpopularität zu verzeichnen, werten Suchmaschinen dies als positives Signal für ein kontinuierliches Interesse der Nutzer an der Website – einer steten Verbesserung der Google Positionen sollte nun nichts mehr im Wege stehen.

Optimierung für Google My Business und die lokalen Branchenbuch-Ergebnisse

Google EyetrackingDas die Position rechts neben der Karteneinblendung oberhalb der natürlichen Suchergebnisse auffallend hohe Klickraten erzeugt, dürfte jedem klar sein, der sich die folgende Eye Tracking Heatmap verinnerlicht, die die Verweildauer und das Nutzerverhalten auf den Suchergebnisseiten abbildet.

Um möglichst optimale Ergebnisse bei der Optimierung für Google zu erzielen, sei auch die Auflistung der „Local Search Ranking Factors“ von David Mihm als unverzichtbare Informationsquelle genannt, die sich allerdings wie jede SEO-Expertenumfrage durch ein paar Unstimmigkeiten und Uneinigkeiten zwischen den Teilnehmern auszeichnet.

Nichtsdestotrotz herrscht hinsichtlich der wichtigsten Signale, bezüglich der hier im weiteren Verlauf beschriebenen Ranking-Faktoren für Google My Business, relative Einigkeit unter den Fachleuten.

Eintrag bei Google My Business – Die Grundlage

Um nun eine Grundlage zu schaffen, ist in einem ersten Schritt notwendig, für seinen Betrieb einen optimierten Firmeneintrag bei Google My Business zu erstellen.

Als registrierter Nutzer von Google My Business stehen einem übrigens spannende Statistiken zur Verfügung, die Auskunft darüber geben, wie oft und bei welchen Keywords der Eintrag eingeblendet wurde und wie viele Personen auf den Eintrag geklickt haben.

Gerade die Daten zu den hier nicht illustrierten, sogenannten „Top Suchanfragen“ stellen eine wertvolle Bereicherung dar, wenn man sein Set an Keywords erweitern will, für die man gefunden werden möchte.

Konsistenz & Aktualität der Adress- und Kontaktdaten – Vertrauenswürdigkeit herstellen

Bei der Erstellung des Google My Business Eintrags ist es wichtig, dass man seinen Firmennamen, die Adress- und Kontaktdaten möglichst genau so einträgt, wie man dies vorher für seine Website auf kostenlosen Branchenverzeichnissen getan hat, um hierüber Links zu erhalten.

Der Google Maps Algorithmus wertet für das Ranking jedoch nicht die Links aus, sondern die Anzahl und Qualität der Branchenverzeichnis-Einträge, also vor allem die Aktualität, Korrektheit und websiteübergreifende Konsistenz der Kontakt- und Adressinformationen!

Es ist daher empfehlenswert sämtliche Branchenportale aufzusuchen, wo man sich jemals eingetragen hat und hier seine Adressdaten, falls diese veraltet sind, oder sonstige Informationen nicht mehr zutreffen, auf den neusten Stand zu bringen. Dabei bleibt man sachlich und vertrauenswürdig und trägt sich eben nicht in zahllose, sondern nur in wirklich passende Kategorien ein.

Folgende Branchenverzeichnisse bieten einen kostenlosen Basis-Eintrag an und werden von Google beim Adressabgleich ausgewertet:

Google My Bussiness Verifizierung – Bestätigung der Eigentümerschaft

Nachdem man anschließend seinen Google My Business Eintrag verifiziert hat, wird aus einem „unbestätigten“ Google My Business Eintrag ein vom „Eigentümer bestätigter“ Eintrag – damit ist Missbrauch durch die Community oder die Konkurrenz ausgeschlossen – ein Schritt, der allen Optimierungsschritten vorausgehen sollte!

Bewertungen & Empfehlungen – „Das Salz in der Suppe“

Bewertungen von Nutzern spielen eine immer wichtigere Rolle für das Ranking in den lokalen Suchergebnissen. In einer sehr interessante Untersuchung bei Sistrix zu „Nutzermeinungen in lokalen Ergebnissen“ findet man übrigens eine Auflistung der am häufigsten zitierten Bewertungsportale auf dem Google My Business Eintrag sowie etliche andere spannende statistische Informationen rund um Kundenbewertungen bei Google.

Die Akquise von Bewertungen verfolgt schlichtweg die Regeln, die im Rahmen von zielgerichtetem Empfehlungsmarketing Anwendung finden, denn eine persönliche Empfehlung war schon immer die beste Form der Werbung. Weiterer Vorteil: Empfehlungen sind kostenlos!

Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Bewertungen nicht in schlichte Lobeshymnen ausarten („Alles super – gerne wieder!“ oder „Einfach nur top! Kann ich jedem uneingeschränkt empfehlen!“), sondern dass in den Bewertungen folgende relevante Inhalte auftauchen:

  • Nennung der Stadt oder des Stadtteils, wo das Produkt bzw. die Dienstleistung angeboten wird.
  • Möglichst präzise Nennung des Produkts bzw. der Dienstleistung, idealerweise mit Typen-Nummern oder Fachbezeichnungen.
  • Ausgeglichene Beurteilung des lokalen Anbieters. Auch kritisches Feedback ist sinnvoll, denn so lässt sich Authentizität aufbauen, was die Glaubwürdigkeit der verbleibenden positiven Bewertungen entschieden erhöht.

Auf diese Weise kann man erfolgreich dazu beitragen, dass man beispielsweise mit einem Google My Business Eintrag als Schreiner in Germering (20 km vor München) durchaus lediglich auf Grundlage der externen Bewertungen auch für den Suchbegriff „Schreiner München“ gefunden werden kann.

Der Grund: Google blendet die Bewertungen nicht nur auf bei Google My Business und Google Maps ein, sondern bewertet diese auch als Ranking-Faktor im Rahmen der lokalen Suche.

Dies ist vor allem für all diejenigen Anbieter wichtig, die ihre Services oder Produkte eben nicht im direkten Umfeld des Unternehmensstandorts anbieten. Folgende Bewertungsportale bieten sich beispielsweise für lokale Anbieter an:

Darüber hinaus existieren selbstverständlich noch etliche vertikale Bewertungsportale wie Holidaycheck.com, Docinsider.de oder Anwalt.de auf denen sich die entsprechenden Anbieter einer bestimmten Branche ebenfalls einen Eintrag sichern sollten.

Darüber hinaus beeinflussen Bewertungen nicht nur das Ranking auf Google Maps, als wertvoller Faktor für die Erhöhung der Klickrate auf den lokalen Suchergebnissen ist eine möglichst hohe Anzahl an Bewertungen ebenfalls nicht zu unterschätzen.

Es hat sich übrigens nicht nur gezeigt, dass Nutzer auf Ergebnisse mit vielen positiven Bewertungen viel eher klicken, sondern dass Bewertungen auch einen positiven Einfluss auf die Conversion-Rate nehmen, da diese einen Glaubwürdigkeitsfaktor darstellen!

Erwähnung in lokalen Online-Medien – Google findet alles!

Ein weiterer Aspekt, der bei der Optimierung für die lokalen Suchergebnisse Beachtung finden sollte, ist die Erwähnung in lokalen Medien. Dabei kann es sich um Blogs, Foren oder Regionalportale handeln, auf denen ein Betrieb erwähnt wird.

Googles Fähigkeit hier relevante Informationen zu einem bestimmten Anbieter zuzuordnen und diese anschließend auf der Google My Business Seite anzuzeigen sind in jedem Fall gewaltig. Also welche lokalen Indikatoren benötigt Google, um Inhalte auf Websites zu einem bestimmten Unternehmen in einer bestimmten Stadt/ Region zuzuordnen?

  • Stadt, Stadtteil, Region, Bundesland
  • Lokale Telefonnummer des Anbieters
  • Vollständige Adresse, idealerweise inklusive PLZ
  • Adressinformationen zur gleichen Stadt, z. B. im Footer der Website, wo sich der Inhalt befindet

Hinzu kommt, dass Google sehr gut anhand von Linkgraphen herausfinden kann, ob eine Website mit anderen Websites stark vernetzt ist, die thematisch einer bestimmten Region gewidmet sind. Ist dies der Fall, dann können Inhalte von dort in den Google My Business Eintrag einfließen.

Gerade hierfür macht es Sinn, auch als lokaler Anbieter ein Blog zu betreiben, welches sich mit dem lokalen Umfeld des Betriebs befasst. Dabei ist es zielführend, wenn man sein Blog mit anderen Blogs aus der Region verlinkt und regelmäßig lokale Inhalte veröffentlicht werden.

Wenn man nun hin und wieder einen Beitrag über den eigenen Betrieb erstellt, sollte man ein paar der oben angeführten lokalen Indikatoren in den Text einfließen lassen, damit Google diese auswerten kann.

Tipp: Schreibe auf anderen lokalen Blogs Gastbeiträge und mach so auf deinen Betrieb aufmerksam!

OnSite Optimierung der eigenen Website für Google Maps – Checkliste

Folgende Punkte sollten bei der Optimierung der eigenen Website für Google Maps berücksichtigt werden:

  • Nennung von Branche + Stadt + Unternehmensbezeichnung im Seiten-Titel
  • Hinterlegung der vollständigen Adress- und Kontaktinformationen websiteübergreifend im Footer sowie im Impressum, dem Kontaktformular und gegebenenfalls der Anfahrtsbeschreibung.
  • Verlinkung der Detaileinträge auf den unterschiedlichen Bewertungsportalen unter der Überschrift die folgendermaßen lauten kann: „Sehen Sie hier, wie uns unsere Kunden im Internet bewerten:“.

Was sollte man bei SEO für Google Maps vermeiden?

Der schädlichste Aspekt ist hier sicherlich die Verwendung von inkonsistenten und nicht mehr gültigen Adress- und Kontaktinformationen in verschiedenen Branchenverzeichnissen

.Richtig tragisch wird es, wenn diese auch noch grundlegend von den Daten im Google My Business Eintrag abweichen! Auch der Name des Betriebs sollte wenn möglich überall identisch hinterlegt werden, weshalb es Sinn macht, sich von Beginn an, an eine einheitliche Schreibweise zu halten.

Dabei sollte auch bei mehreren Google My Business Einträgen darauf geachtet werden, dass hier keine Einträge mit dem identischen Unternehmensnamen oder gar den gleichen Adress- und Kontaktinformationen angelegt werden.

Da außerdem zum Datenabgleich in den meisten Fällen die Telefonnummer herangezogen wird, stellt übrigens die Hinterlegung einer kostenlosen Servicerufnummer eine schlechte Wahl dar, wenn man prominent auf Google Maps gefunden werden möchte.

Optimierung des Google My Business Eintrags

Neben der eigenen Website bietet übrigens auch der Google My Business Eintrag eine Vielzahl an Möglichkeiten, um relevante Informationen rund um den eigenen Betrieb zu verbreiten.

Um Verbraucher optimal mit dem Google My Business Eintrag aufzufangen stehen neben den Basisinformationen, die man bei seinem Google Eintrag hinterlegt noch folgende Optionen zur Verfügung:

Google Eintrag Foto hochladen

Google Eintrag Video hochladen

Google bietet übrigens im My Business Eintrag ebenfalls eine abgeschwächte Social Media Variante an, die sich das Prinzip der Statusmeldung zu Nutze macht. Es handelt sich dabei um das Feature „Auf Ihrer Ortsseite posten“ bei dem lokale Anbieter eine Kurznachricht mit maximal 160 Zeichen für den Google My Business Eintrag posten können.

Social Media für lokale Anbieter

Relevanter Hype oder „wieder nur ’ne Blase“? Seite einer Weile hat der Begriff „Social Media“ Konjunktur. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgendein Magazin oder Blog einen größeren Artikel über Facebook, Twitter & Co. online stellt.

Schenkt man den aktuellen Social Media Statistiken Glauben, scheint dieser Trend immer mehr an Fahrt aufzunehmen. Fakt ist, dass auf der Plattform Facebook bereits mehr als 2,5 Millionen lokale Anbieter ein Profil besitzen.

Bei mehr als 400 Millionen Nutzern weltweit, von denen sich täglich die Hälfte in ihre Accounts einloggt, ist hier in jedem Fall eine gewisse Relevanz gegeben. Lokale Anbieter sollten sich daher in jedem Fall ein Facebook-Profil zulegen und dabei die hier verlinkten 10 Facebook-SEO-Tipps berücksichtigen.

Doch worüber schreiben? Was teilt man „der Welt“ mit? Wie legt man los?

Um diese Frage zu beantworten lohnt es sich, einen Blick auf den Beitrag „Twitter für Selbstständige“ zu werfen. Ausgerichtet auf die zweite große Social Media Plattform Twitter, bietet der Artikel eine praktische Anleitung sowie erste Anwendungsbeispiele, um sich auf Twitter zurechtzufinden.

Die hier erwähnten Tipps zu den „9 Tweet-Typen“ können dabei nahezu 1:1 auch auf Facebook zum Einsatz kommen, denn bei beiden Plattformen geht es um Kommunikation mit einer Gruppe („Follower“ oder „Freunde“) und um die direkte Kommunikation mit realen Persönlichkeiten, weshalb man sich seiner Aktivitäten beim Social Media Marketing in jedem Fall bewusst sein sollte.

Bevor man loslegt, reserviert man sich am besten einen ruhigen Wochenend-Nachmittag, um sich zunächst mit den Funktionen und Einstellungen derjenigen Social Media Plattform, auf der man aktiv sein möchte, in aller Ruhe vertraut zu machen.

Hat man nach einer Weile die alten Bekannten, Geschäftspartner, Businesskontakte und Stammkunden zu seinem Netzwerk hinzugefügt oder per Email eingeladen, kann man damit anfangen aktiv an Diskussionen teilzunehmen, um schließlich dazu überzugehen eigenständig Nachrichten zu posten. Man darf jedoch nicht erwarten, dass bereits nach kurzer Zeit die Verkaufszahlen oder Neukunden in die Höhe schnellen …

Erfolgreiches Social Media Marketing für lokale Anbieter zeichnet sich dadurch aus, dass in allererster Linie die Stammkundschaft direkt angesprochen wird. Dabei können sich wertvolle Tipps, Links und Brancheninformationen mit Hinweisen auf Rabatt-Aktionen oder neuen Produkten und Services, die man anbietet abwechseln – die Mischung macht’s!

Neben einer persönlichen Note, ohne dabei ins peinlich-private abzutauchen ist auch Humor immer wieder ein wertvolles Instrument, um seine „Follower“ bei Laune zu halten.

Tipp: Am besten man plant täglich 2 x 15 Minuten (Mittagspause, Abendstunden) ein, an denen man auf seinen Social Media Accounts aktiv ist. So können in einem überschaubaren Zeitraum Direktnachrichten beantwortet, spannende News überflogen sowie ein bis zwei Statusmeldungen gepostet werden, denn nur regelmäßig aktive Accounts werden mit Interesse gelesen.

Massenhafte Statusupdates werden übrigens rasch als SPAM wahrgenommen, weswegen man davon Abstand nehmen sollte, um die Mitglieder im Netzwerke nicht vor den Kopf zu stoßen!

Man darf jedoch nicht erwarten, dass bereits nach kurzer Zeit die Verkaufszahlen oder Neukunden in die Höhe schnellen – vielmehr geht es darum, dass man in allererster Linie die Beziehung zu seinen Stammkunden pflegt, damit diese einen in ihrem persönlichen Umfeld weiterempfehlen.

Hat man gute Erfahrungen damit gesammelt kann man anschließend dazu übergehen, aktiv neue Kontakte zu seinem Netzwerk hinzuzufügen bei denen man davon ausgeht, dass diese ein Interesse an den angebotenen Produkten oder Services haben könnten.

Social Media auf der eigenen Website

Ma sollte den Besuchern zeigen, wo man aktiv ist. Ist man als lokaler Anbieter nun auf Facebook und Twitter aktiv, dann macht es Sinn, diesen Punkt über die eigene Website zu kommunizieren.

Für beide Plattformen gibt es dabei sogenannte „Widgets“, auch „Badges“ genannt, die man auf seiner Website einbauen kann. Besucher der Website sehen auf einen Blick die neuesten Statusmeldungen sowie die Anzahl der „Follower“ und können sich über einen Link dem Netzwerk des Anbieters anschließen.

Universal Search & SEO für die lokale Suche

Warum ist es eigentlich so wichtig, auf so vielen Kanälen wie möglich im Web mit seinem Betrieb präsent zu sein? Der Grund: Mit der Einführung und Verbreitung der Universal Search werden auch Blogposts, Bilder, Videos und News auf den natürlichen Suchergebnisseiten eingeblendet – Tendenz: Stark zunehmend!

Hier zahlt sich nun aus, wer informative Videos rund um seinen Betrieb mit relevanter Beschreibung auf YouTube hochgeladen und wer hochwertige Fotografien bei Flickr mit guten Beschreibungen rund um die Produkte, die man verkaufen möchte, online gestellt, oder noch besser: Bilder entsprechend mit Geotags versehen hat.

Denn diese können ebenfalls interessierte Besucher über die Suchmaschinen auf die Website ziehen, ebenso wie Blogposts und Pressemeldungen rund um die angebotene Dienstleistung. Da Google außerdem auch noch die soziale Suche, die Echtzeitsuche und die personalisierte Suche eingeführt hat, finden auch Tweets von Twitter und Statusmeldungen über Facebook ihren Weg in die Ergebnisse der Suchmaschinen.

Es ist demnach davon auszugehen, dass sich zwei Trends bei der Suche noch verstärken werden:

  1. Individualisierung und Personalisierung der Suchergebnisse – Jeder Nutzer sieht andere, auf das Suchverhalten zurechtgeschnittene Ergebnisse.
  2. Multiperspektivität der Suchergebnisse – Eine Vielzahl an unterschiedlichen Quellen, die zur Suchanfrage passen werden angezeigt

Checkliste für die lokalen Suchmaschinenoptimierung

Abschließend möchte ich in dieser Checkliste noch einige Aspekte erwähnen, auf die es beim Start einer neuen Website im Rahmen der lokalen Suchmaschinenoptimierung ankommt und dabei Tipps liefern, die grundsätzlich für jede Region der Welt übertragbar sind.

Es ist dabei wichtig zu betonen, dass die aufgezeigten Maßnahmen in jedem Fall umfassend an die lokalen bzw. regionalen Besonderheiten angepasst werden müssen, denn speziell im Bereich der lokalen Suche differieren die Bedingungen in unterschiedlichen Regionen doch beträchtlich.

So dürfte es beispielsweise für einen Hamburger Friseur durchaus zum Vorteil gereichen, wenn dieser in der Online-Version des Hamburger Abendblatt eine umfassende Citation erhält, ein Münchener Kosmetikstudio hingegen wäre mit einer umfassenden Erwähnung auf Merkur Online besser beraten.

1. Anmeldung bei den großen Suchmaschinen

Der erste Schritt besteht darin, das lokale Unternehmen in den großen Branchenportalen der gängigen Suchmaschinen anzumelden. Hierzulande ist das beispielsweise ein Google My Business Eintrag.

Zusätzlich kann es Sinn machen sich bei Yahoo! Local (Firmeneintrag über DasOertliche.de) und bei Bing Places anzumelden. Je nachdem welcher Dienst in welchem Land / Region eben am häufigsten genutzt wird, sollte dabei berücksichtigt werden.

2. Registrierung des Unternehmens in den gängigen lokalen Portalen

Nachdem man seinen Betrieb in den lokalen Verzeichnissen der großen Suchmaschinen eingetragen hat, geht man dazu über, Firmeneinträge in den wichtigsten lokalen Suchportalen anzulegen.

Angefangen bei lokalen Bewertungsportalen, wie beispielsweise KennstDuEinen, Yelp und Golocal, über die großen Branchenportale wie Gelbeseiten, Stadtbranchenbuch und DasOertliche bis hin zu spezialisierten lokalen Suchportalen wie zum Beispiel Tripadvisor für die Reisebranche oder Portalen für Mediziner wie Jameda, trägt man nun seinen Betrieb sorgfältig mit konsistenten Adress- und Kontaktdaten an etlichen Stellen ein.

3. Einträge in lokal fokussierte Portale

Anschließend richtet man seine Aufmerksamkeit auf sehr lokale Portale. Diese beziehen sich zumeist nur auf eine ganz bestimmte Region, Stadt oder gar Stadtteil und weisen daher aus Sicht der lokalen Suchmaschinenoptimierung für eine bestimmte Region eine hohe inhaltliche Autorität auf.

Hierzu gehören spezialisierte Branchenportale wie DieMuenchner.de oder Branchen-Duesseldorf.de, aber auch Stadtportale wie Hamburg.de oder Koeln.de. Je spezifischer dabei auch noch eine inhaltliche Ausrichtung hinzukommt, die zu dem eingetragenen Unternehmen passt, umso besser, den hier geht es um die enge Verknüpfung lokaler Relevanz mit inhaltlicher Spezialisierung.

Für einen Berliner Schreiner wäre es daher von der Theorie her sinnvoll, sich einen Eintrag in einem spezifischen Berliner Schreinerverzeichnis anzulegen, falls es denn eines geben sollte…

4. Konsistenz, Aktualität und Korrektheit

Die drei Aspekte Konsistenz, Aktualität und Korrektheit sind mit die wichtigsten Punkte, die es bei der lokalen Suchmaschinenoptimierung zu berücksichtigen gilt.

Alle Firmeneinträge sollten sich einer einheitlichen Firmenschreibweise bedienen sowie grundsätzlich stets auf dem aktuellen Stand und vor allem inhaltlich zutreffend sein. Dabei sollte die Formatierung der Telefonnummer, die Schreibweise der Adresse etc. möglichst immer einheitlich bleiben.

5. Wettbewerbs-Analyse der Firmeneinträge und Citation-Quellen

Um herauszufinden, wo Wettbewerber eingetragen sind, bzw. wo diese in relevanten Medien erwähnt werden gibt man deren Firmennamen in der gängigen Schreibweise bei Google ein und ergänzt dahinter deren Website-Adresse und stellt davor ein Minus-Zeichen (z. B. Malermeister Pinsel, 12047 Berlin -www.malermeisterpinsel.de).

Anschließend erhält man eine Auflistung an Websites, wo dieses Unternehmen überall eingetragen wurde. Nun schnappt man sich diese Liste und trägt über die kommenden Wochen hin und wieder das eigene Unternehmen dort ebenfalls sorgfältig ein.

Tipp: Mit dem kostenlosen Backlinkchecker von ahrefs kann man noch besser herausfinden, von wo die Konkurrenz ihre Links bekommt.

6. Bewertungen und Kundenmeinungen im Web prüfen

Wo wurden man schon bewertet? Wie sehen die Bewertungen aus? Gelangen hin und wieder Kunden über ein bestimmtes Bewertungsportal zu einem? Neben den oben erwähnten allgemeinen und spezialisierten Bewertungsportalen findet man auch direkt auf Google My Business Bewertungen und Nutzermeinungen.

Bewertungen sind für lokale Unternehmen wichtiger denn je und je mehr Reviews Google im Web zu einem bestimmten Betrieb findet, desto besser wirkt sich dies auf das Ranking in der lokalen Suche aus. Hier gilt es idealerweise einen festen Prozess zu entwickeln, in dessen Rahmen sowohl darauf geachtet wird, dass stets neue, relevante Bewertungen von zufriedenen Kunden online gestellt werden sowie adäquat mit negativen Bewertungen umgegangen wird, damit man seine Servicequalität als Unternehmen verbessern kann.

7. Grundlagen der OnSite-Optimierung bei der eigenen Firmenwebsite beachten

Neben den bisher geäußerten Aspekten ist es selbstverständlich auch wichtig, dass die Firmenhomepage für Suchmaschinen gut auslesbar ist. Hierbei geht es um eine gute interne Verlinkung, relevante Linktexte, sinnvolle und individuelle Seiten-Titel, ein auf jeder Unterseite vorhandenes Impressum oder bei mehreren Standorten eine gesonderte Unterseite für jeden einzelnen Standort.

Ebenfalls sollte auf ein gut erreichbares Kontaktformular sowie auf ins Auge stechende, riesige Telefonnummern geachtet werden, damit die Kontaktaufnahme für den Nutzer leicht fällt.

8. Passende Inhalte: Lokal & Speziell

Abschließend bleibt zu erwähnen, dass die Inhalte auf der Firmenwebsite Sinn machen sollten. Diese müssen einen regionalen / lokalen Bezug aufweisen sowie idealerweise das Thema der Dienstleistung oder der Produkte, die man vertriebt umfassend beschreiben.

Sehr spezielle Themen sollte jedes einzeln auf gesonderte Unterseiten verteilt werden, allgemeinere Inhalte gehören auf die Startseite und verlinken von dort auf die speziellen Unterthemen und Produktseiten. Idealerweise verlinken dabei relevante Linktexte im Fließtext auf passende Unterseiten.

Zusätzlich gilt es schlichtweg seine Kunden zu befragen: Was interessiert Euch? Welche Information wäre für Euch wichtig? Worauf kommt es Euch bei der Wahl des Anbieters an? Anschließend ergänzt man seine Inhalte um besser Produktbeschreibungen, eine umfassende Anfahrtsbeschreibung oder eine kleine Karte, damit man sich garantiert nicht mehr verfährt.

Fazit

Die Optimierung für die lokale Suche unterliegt zum Teil den aktuellen Trends, die auch bei der klassischen Suchmaschinenoptimierung Anwendung finden, wie z. B. OnSite-Optimierung, OffSite-Optimierung und die Verwendung möglichst vieler Kanäle im Web, allen voran Social Media.

Zum Teil führen bei der lokalen Suchmaschinenoptimierung jedoch auch vollkommen eigenständige Techniken und Methoden zum Erfolg, als Beispiel seien hier vor allem die websiteübergreifende Konsistenz der Adress- und Kontaktinformationen, die spezifischen Optimierungsansätze mit Bezug auf den Google My Business Eintrag sowie vor allem der kaum zu unterschätzende Stellenwert der Bewertungsportale für Top Positionen auf den Suchergebnisseiten genannt.

Idealerweise bauen die hier geäußerten Schritte aufeinander auf und lassen sich auch ohne technische Kenntnisse von Laien, die ein wenig Motivation mitbringen umsetzen. Es ist jedoch definitiv eine Frage der Zeit, weshalb es bisweilen sinnvoll sein kann, diese Maßnahmen an einen Dienstleister zu übertragen.

Das Bewertungsportal KennstDuEinen hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, lokale Anbietern bei ihren Online-Marketing Aktivitäten zu unterstützen. Die Maßnahmen reichen dabei von individuellen Tipps in Newslettern rund um die Optimierung für lokale Suche, über gezielte SEM-Maßnahmen für eingetragenen Dienstleister bis hin zur aktiven Unterstützung bei der Einholung von Bewertungen.

Das Schöne am Online-Marketing ist übrigens, dass man die allermeisten Indikatoren messen und berichten kann, weshalb den eingetragenen Dienstleistern auch „Mein Bereich“ zur Verfügung steht. Dort finden diese leicht verständliche Graphen und Statistiken zur Performance der Google AdWords-Kampagne, zu ausgewählten Google und Google Maps Rankings, Conversions per Kontaktformular, Telefon oder per Klick auf die Website des Anbieters und vieles mehr!

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11 Kommentare zu Lokale Suchmaschinenoptimierung: Die ultimative Anleitung zum Erfolg!

  1. Markus sagt:

    Ich hab in den letzten Wochen die Erfahrung gemacht, dass selbst die gebührenfreien Einträge in Branchenverzeichnissen zu Kundenanfragen geführt haben, wenn auch in eher kleinem Umfang – dennoch erstaunlich was das gerade für Freiberufler bringt. Ein konkretes „How to“ wäre auf jeden Fall klasse …

  2. Mandarin sagt:

    Meiner Erfahrung nach ist es sinnvoll das Keyword-Tool so spät wie möglich einzusetzen. Ich empfehle sich erst selbst so lange einen Kopf über mögliche Keywords und Keywordkombinationen zu machen bis nichts mehr dabei raus kommt. Erst dann setze ich Keyword-Tools ein.

    Nutzt man zu frühzeitig diese (sinnvollen) Hilfsmittel, gerät man in Gefahr auf Grund der Menge an Vorschlägen, Alternativen und Synonymen einen Informationsüberfluss zu bekommen. Dies blockiert das eigene kreative Denken. Kurzum: Hol alles aus dir selbst raus, bevor du Hilfsmittel einsetzt.

    • htw sagt:

      Kommt darauf an, was Du unter „spät“ verstehst. Grundsätzlich macht es in jedem Fall Sinn, sich konkrete Gedanken zu machen für welche Begriffe man nun Inhalte erstellt, BEVOR man loslegt die Website zu strukturieren. Man kann dabei sicher in einem ersten Schritt auf externe Tools verzichten…

      Der Mehrwert an dem KeywordTool gegenüber der eigenen Vorstellungswelt ist aber, dass man sich mit dessen Hilfe ein Set Begriffen zusammenstellen kann, für das offensichtlich eine Nachfrage besteht, die sich verhältnismäßig zuverlässig in Zahlen ausdrücken lässt.

      Es ist zwar eine SEO-Binsenweisheit: Aber was vor allem zählt, ist das, was die Nutzer eingeben und nicht unbedingt das, wovon man ausgeht, das es Sinn machen könnte. Die sinnvollen Begriffe kann man dennoch als lesefreundliche Bereicherung im Text verwenden, nur ist es eben nicht zielführend darauf zu optimieren, wenn für bestimmte Keywords keine Nachfrage besteht.

  3. Simone sagt:

    Zunächst mal danke für den ausführlichen Beitrag und gleich zu einem Thema, dass ja immer wieder diskutiert wird, die Überschriften. Ich weiß nicht wie viele Meinungen ich jetzt schon dazu gelesen habe, entgültig geklärt scheint mir das noch nicht so richtig.

    Ich selbst lege meine Seite aktuell nach folgendem Prinzip an: Die H1 gilt global für die gesamte Präsenz, ist also nicht für jede Unterseite individuell. H2 Überschriften strukturieren eine Seite in Bereiche wie Navigation, Inhalt und Sidebar, H3-Überschriften zeichnen dann die Inhalte aus bzw. auch die Unterbereiche in der Sidebar und H4-Überschriften sind strukturierende Zwischen-Überschriften für den Inhalt.

    Frage 1: Sollte die H1 tatsächlich für jede Seite individuell gesetzt werden?

    Frage 2: Was ist mit den strukturierenden H2-Überschriften, die sind im Hinblick auf Barrierefreiheit wichtig, stehen für SEO-Maßnahmen dann aber eigentlich nicht mehr zur Verfügung.

    • htw sagt:

      Für gewöhnlich empfehle ich eine H1 mit dem zentralen Keyword im Fokus, die ist dann auch individuell auf jeder Unterseite. H2 Überschriften setze ich als Überschriften und Gliederungselemente ein, die das relevante Keyword idealerweise ebenfalls beinhalten, nur eben mit einem starken Bezug auf den Inhalt des folgenden Absatz. H3 Headlines können dann ihren Zweck als noch tiefer verschachtelte Überschriften (bei langen Texten) erfüllen.

      Das gilt dann aber weniger für ein Blog, als vielmehr für größere Website-Strukturen. Bei WP Blogs ist ja die H2 das individuelle Element und der Text wird durch H3 Überschriften gegliedert… da passt das dann auch, weil Google WP einfach gerne „frisst“.

      Die Untersuchung von SISTRIX hat indes gezeigt, dass die H2 – H6 Überschriften das individuelle, zentrale Element sein sollen… Ich habe schon sehr oft gesehen, dass beide Lösungen sinnvoll sind und von Google gleichermaßen positiv aufgenommen werden. Wichtig ist letztendlich, dass man eben nur eine zentrale Überschrift nutzt, alle folgenden Überschriften sollten eine Headline-Hierarchiestufe tiefer liegen.

      Und wichtig: Man sollte diese Hierarchien möglichst auch ausnutzen, denn das ist die wichtigste Konsequenz, die aus der Untersuchung von SISTRIX gezogen werden kann: Wer seine Texte gut und keyword-relevant gliedert, gewinnt bei den Suchmaschinen und bei den Lesern… das belohnt wiederum Google.

  4. Franz sagt:

    Meine Seite ist aktuell nicht gezielt optimiert, dass steht mir also grundsätzlich noch bevor. Dabei zeigt sich jetzt folgende Situation. Zum einen soll die Seite ein nationales Zielpublikum ansprechen und soll dementsprechend nicht für den Lokalbereich optimiert werden.

    Zum anderen benötigt man als Freiberufler aber schon einen regionalen Background, beides miteinander zu verbinden scheint mir aber nicht sinnvoll, also stellt sich die Frage wie ich das jetzt angehe. Eine spezielle Landingpage, optimiert auf den regionalen/lokalen Bereich als Unterseite/Subdomain?

    Ich möchte einfach den Mehraufwand verhindern, noch eine separate Domain nur für den Regionalbereich aufzusetzen, meine web-funk.de rankt nämlich ganz ordentlich, wie also löse ich das am besten? Die Landingpage selbst müsste ja dann sicherlich schon eine ordentliche Portion Inhalt bieten, um überhaupt auf regionale Keywords optimieren zu können, wenn der Rest der Seite national optimiert werden soll.

    • htw sagt:

      Grundsätzlich würde ich hier empfehlen eine separate Domain (bei einem anderen Provider – Stichwort: IP-Popularität) aufzusetzen, denn dabei könntest du gegebenenfalls noch den Vorteil rausholen eine KEYWORD-STADT Domain zu ergattern…

      Ein weiterer Vorteil wäre selbstverständlich, dass du von deiner Hauptseite ausgehend, die ja ganz gut aufgestellt ist, prima deine lokale Domain mit relevanten Links innerhalb von relevantem Content verlinken kannst.

      Der Nachteil ist der (meiner Meinung nach vernachlässigbare) Mehraufwand mit einer weiteren Domain sowie der Umstand, dass du für die neue Domain separaten Linkaufbau betreiben musst (vom Aufwand her nicht leider zu unterschätzen). Man hätte aber bei einer neuen Domain sehr viel mehr Kontrolle darüber, beim Linkaufbau einen eindeutigen Fokus auf lokale / regionale Backlinks zu legen!

      Lösung auf gleicher Domain: Einrichtung und kontinuierlicher Ausbau eines lokal / regional ausgerichteten Unterseiten-Konglomerats.

      Dieses „Bündel“ an Seiten sollte dabei über die Hauptnavigation mit einem lokalisierten Linktext erreichbar sein. Ausgehend von einem zentralen, lokalen „Hub“, der auf deine wichtigsten Keywords hin optimiert ist, würde ich empfehlen, kontinuierlich lokale / regionale Unterseiten zu ergänzen, die wiederum auf diesen zentralen, lokalen „Hub“ mit keyword-relevanten Linktexten verlinken.

      Kurz & knapp: Sorge dafür, dass auf den lokalisierten Unterseiten deine vollständigen Adress- und Kontaktinformationen zentral hinterlegt sind. Umfassende Anfahrtsbeschreibungen, die verschiedene Anfahrtsszenarien veranschaulichen, können dabei helfen lokale und regionale Keywords im Content zu hinterlegen.

      Alternativ wäre beispielsweise bei mehreren Städten, auf die du optimieren möchtest denkbar, dass du dir entsprechend ein paar lokalisierte Subdomains einrichtest: stadt.domain.de

      Auch hier gilt jedoch, dass eine signifikante Menge an lokalem Content vorhanden sein muss, der intern auf den zentralen, lokalen „Subdomain-Hub“ verlinkt. Wichtig: Subdomains sollten bei dieser Lösung immer zentral über die Startseite der Hauptdomain erreichbar sein und im Umkehrschluss auch auf die Hauptdomain verlinken. So wird ein eindeutiger Zusammenhang signalisiert und beide Seiten können voneinander profitieren, wenn diese thematisch deckungsgleich sind.

  5. Beedee sagt:

    Ich habe eine Frage zu „Duplicate Content“: wenn ich mehrere Domains auf den gleichen webspace zeigen lasse – erzeugt dsa auch Duplicate Content oder erkennt die Suchmaschine, dass es sich um die gleiche Seite handelt?

    Ich habe mehre Domains um den menschlichen Nutzern den Zugrff zu erleichtern, also Firmenname.de, Produktname.de, Produkt-Ort.de. Sollte/Kann man die doppelten Domains bei google entfernen?

    Sorry, fange erst mit Optimierung an :o)

    • htw sagt:

      Grundsätzlich gilt: Ein und derselbe Content sollte nicht auf verschiedenen Domains für die Suchmaschinen erreichbar sein. Man spricht hier von sogenannten „Mirror-Domains“, die idealerweise per 301 Redirect auf deine Hauptdomain weitergeleitet werden sollten.

  6. Peter sagt:

    Einer der besten Artikel, die ich zu diesem Thema je gelesen habe. Auch verständlich für einen Anfänger wie mich. Könntest Du noch das eine oder andere Bewertungsportal empfehlen?

    Gibt es eine Möglichkeit, an Bewertungen zu kommen, ohne diese selbst zu verfassen. Schließlich ist das ja nicht ganz fair. Leider nutzt Otto-Normalsurfer diese Portale allerdings kaum, zumindest dann, wenn es nicht gerade um Urlaub geht.

  7. Florian sagt:

    Ein wirklich sehr schöner und ausführlicher Artikel. Ich würde jedoch auf jeden Fall noch ergänzen, das die Mitbewerber-Spalte im Google Keyword Tool differenziert zu betrachten ist.

    Sie zeigt nicht die Anzahl bzw. den Indikator echter Mitbewerber-Seiten zu diesem Thema, sondern nur ein Aufkommen von Mitbewerber, die auf dieses Keyword Anzeigen schalten – und selbst das nur über Google AdSense!

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