Cookie Stuffing: Was genau ist eigentlich Cookie Dropping?

Eines der Themen auf der OMD war Cookie Stuffing (auch Cookie Dropping genannt). Doch was genau ist das und warum solltest du darüber bescheid wissen? Dieser Beitrag gibt dir Aufschluss darüber.

Was ist Cookie Stuffing?

Das nahezu betrügerische Setzen von Tracking-Cookies um darüber Provisionen zu bekommen. Dabei wird nicht wie üblich ein Cookie durch einen regulär zur Merchant-Seite geschickten Besucher gesetzt, sondern in großem Stil 20 und mehr Cookies ohne den Besucher zur Zielseite weiterzuleiten.

Wie funktioniert Cookie Stuffing?

Um einen Besucher nicht zu verlieren, aber trotzdem gleichzeitig mehrere Cookies zu setzen verwendet man Frames bzw. iframes und ruft in diesen die Tracking-URL des Partnerprogramms auf. Dabei werden die Frames für den Besucher unsichtbar gehalten. So kann man ganz entspannt 20 und mehr Cookies setzen, ohne dass der Besucher die Seite verlässt.

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Jetzt braucht der Stuffer nur noch eine hohe Anzahl an Aufrufen seiner Cookie-Dropping-Seite. Diese werden in der Regel über Popups oder Layer-Einblendungen generiert und schon sitzt beim Besucher eine ganze Ladung an Cookies.

Normalerweise verwenden Cookie Dropper Partnerprogramme von Merchants, mit welchen jeder Internet-Nutzer irgendwann zwangsweise in Berührung kommen muss (z. B. O2, Otto-Versand, Amazon usw.). Jetzt braucht der Dropper nur noch darauf warten, dass ein “Bedroppter” bei einem dieser Merchants einen LEAD oder SALE durchführt und schon hat er Kohle gemacht.

Warum ist es Provisions-Diebstahl?

Der Dropper überschreibt beim Cookie Dropping natürlich auch Cookies ehrlicher Affiliates, die den Besucher früher schon mal zu der Seite des Merchants geschickt haben.

Dabei hat sich der Benutzer auch wirklich mit dem Angebot des Merchants beschäftigt und nicht nur versteckt ein Cookie gesetzt bekommen.

Die Sicht der Netzwerke: Auf der OMD hatte ich die Möglichkeit mit einigen Netzwerken über die Thematik zu sprechen, trotzdem möchte ich hier niemanden vorgreifen. Dafür gibt es ja die Kommentarfunktion und die ist auch für Netzwerke offen ;-).

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Meine Sicht der Dinge: Natürlich ist es verlockend schnell viel Geld zu verdienen. Aus meiner Sicht ist und bleibt das Betrug! Solltest du allerdings einen Beitrag schreiben, der z. B. nur über einen bestimmten Kurs handelt und du nur unter diesem Beitrag einen Cookie zu genau diesem Kurs droppst, dann kann es aus meiner Sicht noch legitim sein.

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6 Kommentare zu Cookie Stuffing: Was genau ist eigentlich Cookie Dropping?

  1. Henning sagt:

    Interessanter Artikel, dazu würde ich gerne anmerken:

    1. Wieso kommt jeder Internet-Nutzer zwangsweise mit o2 oder mit dem OTTO-Versand in Berührung?
    Außerdem müsste diese Berührung, bzw. der Besuch in dem Shop ja in der Cookie-Laufzeit liegen, und OTTO macht z. B. (leider) nur Session-Tracking.

    Du hast natürlich Recht, dass bei großen Shops die Wahrscheinlichkeit höher ist, dasss diese auch mal so angesurft werden – trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit nicht mal bei 10 % würde ich schätzen.

    Dass durch das Cookie Dropping Provisionen ehrlicher Affiliates geklaut werden können, stimmt wohl leider – gibts denn da irgendwelche Lösungsansätze, bis aufs Monitoring?

    • htw sagt:

      O2 und Otto waren nur Beispiele. Es werden meist Partnerprogramme genommen, die von alleine eine hohen Zulauf haben, so steigert der Dropper seine Einnahmen.

      Stell dir mal bei O2 vor du lädst jeden Monat deine Rechnung runter oder so und kaufst dann irgendwas. Schwubs ist eine Provision für den Dropper da. An Stelle von Otto könnte auch Jamba, Bon Prix oder Baur stehen, Hauptsache ein massiver Basis-Traffic.

      Der Lösungsansatz ist das Monitoring durch die Netzwerke. Hier scheint es unterschiedliche Meinungen zu geben, aber ich möchte den Netzwerken nicht vorgreifen, die sollen hier schön selbst Stellung beziehen.

  2. DerHans sagt:

    Cookiespreading/Dropping/wieauchimmer ist reine Mathematik: Ein mittelgroßes Vermarktungsnetzwerk erreicht pro Tag 2 bis 3 Mio Menschen, also 5 bis 10 % der “Internetbevölkerung” von run 30 Mio. gibst du jedem davon einen Cookie an die Hand, erhälst du automatisch auch 10 % der Besteller von O2, Baur, T-Mobile oder jedem beliebigen anderen Shop (vgl. Statistische Verteilung / Wikipedia).

    Nehmen wir an, bei Baur gehen pro Tag 1000 Bestellungen ein (was weit untertrieben sein dürfte), erschleichst du dir bei 10 % Cookies also rechnerisch 100 Bestellungen. Die zahlen sind natürlich jetzt sehr abstrakt, aber selbst mit 20 Bestellungen zu je 20 EUR Provision hast du bereits 400 EUR gemacht – bei 2 Mio eingesetzten Views also demnach einen TKP von 0,20 EUR verdient. Vervielfältigen lässt sich das natürlich noch indem die Herrschaften einfach 3, 5 oder gleich 20 Cookies verteilen.

  3. Lala sagt:

    Also ich mag Cookistuffing, merkt auch keiner wenn man ne gute Seite hat, und es ist auch nich illegal wenn man es gescheit mit Bannern macht 😉

  4. Heinz sagt:

    Mich würde mal interessieren wie z. B. Amazon dahinterkommt und was für Strafen einem dann drohen! Denke mal Ausschluss vom Affiiate-Programm, aber was ist mit den Provisionen?! Man kann ja nicht rükwirkend irgendwas nachweisen.

    @Lala Was meinst du gescheit mit Bannern?

  5. Chris sagt:

    Ich hab auch n Blog mit 200 Views pro Tag und ehrlich gesagt, wenn ich wüsste wie das funktioniert (bin kein Experte mit Html-Codes) dann würde ich das vermutlich auch machen, da die Verlockung doch sehr groß ist =)

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