WordPress Überprüfung auf Core Update, Plugin und Theme Updates ausschalten

Heute möchte ich dir drei kleine, aber feine Plugins vorstellen, welche die Update Überprüfungen und Informationen im Adminbereich unterdrücken und so nicht zu verachtende Auswirkungen auf die Blog Performance haben. Ich bin vor kurzem auf diese drei Plugins gestoßen, als ich händeringend nach einer Möglichkeit suchte in einem WordPress System diese Update Überprüfungen auszuschalten. Manchmal macht es einfach auch gar keinen Sinn zu überprüfen und anzuzeigen, dass es neue WordPress, Plugin oder Theme Versionen gibt.

Für alle Plugin Minimalisten wie mich, gibt es jeweils noch die Möglichkeit den Einsatz dieser Plugins mit einem entsprechenden Eintrag in der functions.php des WordPress Themes zu umgehen.

Aber nicht nur die Anzeige der verfügbaren Updates ist nervig, denn unser liebes WordPress prüft bei jedem Aufruf, ob es überhaupt neue Versionen gibt. Damit werden unzählige Informationen hin- und hergeschickt, Abfragen erstellt, um dann die entsprechenden Informationen einzublenden. Dass dies die Performance belastet steht außer Frage.

Da bleibt dann in erster Linie die Frage übrig, wie notwendig diese Informationen für den einzelnen Admin sind. In den meisten Fällen so unnötig wie ein Kropf 😉

WordPress Theme Update

Nehmen wir beispielsweise mal das Theme Update. Ich nutze ja meine eigenen manchmal auch selbst geschriebenen Themes, so dass niemand anderer als ich besser weiß, ob meine Themes aktuell sind oder nicht. Dass WordPress für mich diese Überprüfung und Abfrage ausführt ist also total unnötig. Und wer nicht zufälligerweise ein Theme in Benutzung hat, für welches es auch hin und wieder Updates gibt – was in den seltensten Fällen zutreffen sollte – der sollte sich überlegen, das kleine aber feine Plugin Disable WordPress Theme Updates zu installieren und aktivieren.

Wer sich das Plugin sparen möchte, kann alternativ folgenden Eintrag in der functions.php seines Themes vornehmen:

//Theme Update deaktivieren
remove_action( ‚load-themes.php‘, ‚wp_update_themes‘ );
remove_action( ‚load-update.php‘, ‚wp_update_themes‘ );
remove_action( ‚admin_init‘, ‚_maybe_update_themes‘ );
remove_action( ‚wp_update_themes‘, ‚wp_update_themes‘ );
add_filter( ‚pre_transient_update_themes‘, create_function( ‚$a‘, „return null;“ ) );
wp_clear_scheduled_hook( ‚wp_update_themes‘ );

WordPress Core Update

Weiter geht es dann mit dem WordPress Core Update. Dass eine neue WordPress Version zum Download bereit steht, das erfahren wir in der Regel auch von unseren Blogger Kollegen sowie dem WordPress Blog beziehungsweise dessen Feed. Muss ich deswegen meine aktuell genutzte WordPress Version durch die Weltgeschichte schicken, überprüfen lassen, ob es eine neue Version gibt und mir das im Adminbereich anzeigen lassen? Ich sage Nein, definitiv muss ich das nicht und deswegen läuft bei mir auch das Plugin Disable WordPress Core Update. Damit wird nicht mehr überprüft, ob es eine aktuellere WordPress Version gibt als die, die ich nutze, und mir auch keine entsprechende Information dazu mehr ausgegeben.

Wer sich auch dieses Plugin sparen möchte, kann alternativ folgenden Eintrag in der functions.php seines Themes vornehmen:

//Core Update deaktivieren
remove_action( ‚wp_version_check‘, ‚wp_version_check‘ );
remove_action( ‚admin_init‘, ‚_maybe_update_core‘ );
add_filter( ‚pre_transient_update_core‘, create_function( ‚$a‘, „return null;“ ) );
wp_clear_scheduled_hook( ‚wp_version_check‘ );

WordPress Plugin Updates

Als drittes kommen dann die Plugin Updates an die Reihe, die sicherlich noch die sinnvollsten aller automatischen Überprüfungsmechanismen sind. Bei der Anzahl der Plugins, die ich in meinen WordPress Blogs nutze, dürften diese Überprüfungsmechanismen aber auch die sein, die am meisten Performance fressen. Aktuelle Versionen werden durch die Weltgeschichte geschickt, überprüft, ob es neuere Versionen gibt, um dann im Adminbereich darüber zu informieren. Sicherlich ist es absolut wichtig Plugins auf dem aktuellsten Stand zu halten, aber muss ich das bei jedem Seitenaufruf überprüfen? Nein, sage ich, und somit habe ich mir auch das Disable WordPress Plugin Updates Plugin installiert. Wenn ich nun wissen will, ob es Plugin Updates gibt, dann deaktiviere ich dieses Plugin einfach kurz und lasse mir die entsprechenden Infos ausgeben. Danach kann ich es wieder aktivieren.

Auch dieses Plugin kann ganz einfach mit dem folgenden Eintrag in der functions.php umgangen werden:

//Plugin Updates deaktivieren
remove_action( ‚load-plugins.php‘, ‚wp_update_plugins‘ );
remove_action( ‚load-update.php‘, ‚wp_update_plugins‘ );
remove_action( ‚admin_init‘, ‚_maybe_update_plugins‘ );
remove_action( ‚wp_update_plugins‘, ‚wp_update_plugins‘ );
add_filter( ‚pre_transient_update_plugins‘, create_function( ‚$a‘, „return null;“ ) );
wp_clear_scheduled_hook( ‚wp_update_plugins‘ );

Ich persönlich bin ja ein absoluter Plugin Minimalist und habe mich aus diesem Grund gegen die Plugins und für die entsprechenden Einträge in der functions.php entschieden. Mit dem Nachteil, dass ich zum Beispiel die entsprechenden Zeilen der Plugin Update Deaktivierung in der functions.php mal kurz deaktivieren muss, um zu sehen welches Plugin gerade nach einem Update verlangt, kann ich ehrlich gesagt leben. Hin und wieder, zum Beispiel bei neuen WordPress Versionen, wird es auch notwendig werden, die entsprechenden functions manuell zu aktualisieren.

Update: Das Ganze gibt es nun auch als gemeinsames Plugin, für alle, die lieber mit einem Plugin arbeiten, als mit manuellen Lösungen: Plugin Disable WordPress Updates

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