Ist Bloggen mehr Arbeit oder Spaß: Profi oder Laie?

Eine allgemeine Antwort darauf kann man – wie ich finde – eigentlich nicht geben. Denn es hängt schließlich von jeder einzelnen Person ab, was ihn zum Bloggen bewegt und worum es ihm dabei geht. Umso professioneller ein Blogger ist, desto mehr nimmt der Arbeits-Charakter zu und der Spaßfaktor rückt in den Hintergrund. Bei normalen Bloggern dürfte der Spaß im Vordergrund stehen. Schließlich macht der Blog nicht so viel Aufwand und man hat keinen Zwang Artikel zu schreiben, so dass das Bloggen sehr aufwändig wird.

Kann man professionelle Blogger und Laien-Blogger unterscheiden?

Die Frage, die ich mir daraufhin gestellt habe ist, ob man zwischen zwei Blogger-Typen unterscheiden kann. Ich habe dabei festgestellt, dass sich jeder Blogger in eine von zwei Kategorien einteilen lassen kann. Entweder man ist ein Hobby-Blogger oder man ist ein ambitionierter Blogger. Eine Teilgruppe der ambitionierten Blogger stellen die Profi-Blogger dar. Diese bloggen hauptberuflich beziehungsweise können ihren Lebensunterhalt durch das Bloggen bestreiten.

Der ambitionierte Blogger

  1. Hat Ziele, die er mit seinem Blog erreichen kann
  2. Steht unter Druck, Artikel zu schreiben
  3. Neben dem Bloggen muss er sich um viele weitere Aktivitäten kümmern, wie zum Beispiel Marketing, Aufbauen einer Community, beispielsweise durch Kommentieren, Anheuern von Werbepartnern, …
  4. Das Bloggen nimmt viel Zeit in Anspruch und ist jeden Tag eine der Hauptaktivitäten
  5. Man bloggt nicht nur zum Spaß: Bloggen ist Arbeit und ist manchmal anstrengend
  6. Der Blog ist monetarisiert über Affiliate, Direktmarketing, Sponsor-Artikel …
  7. Der Blog selbst ist bekannt und hat starke Besucherzahlen, gute SEO und ist gut aufgebaut
  8. Schreibt jeden Tag mindestens einen Artikel: starke Aktivität
  9. Informationsgehalt von Artikeln spielt eine wichtigere Rolle als beim Hobby-Blogger
  10. Meist: feste Nische, kein Privat-Blog

Der Hobby-Blogger

  1. Hauptgrund fürs Bloggen ist der Spaß: Man hat keine besonderen Ziele
  2. Thematisch geht es häufig um Themen aus dem alltäglichen Leben: Oft haben Hobby-Blogger private Blogs und gehören keiner speziellen Nische an
  3. Es gibt keinen Zwang zum Bloggen: Man bloggt nach Lust & Laune
  4. Geringe Aktivität: Die Anzahl der Artikel ist recht gering. Teilweise gibt es sehr lange Durststrecken, in denen gar keine Artikel erscheinen.
  5. Die Verwaltung des Blogs nimmt kaum Zeit in Anspruch
  6. Der Blog selbst ist gering besucht und kaum bekannt
  7. Blog-Design und Auftreten wirkt weniger ansprechend
  8. Keinerlei Monetarisierung
  9. Inhaltliche Qualität ist recht gering: Wenig Informationsgehalt und inhaltliche Mängel, beispielsweise aufgrund von schlechter Rechtschreibung, schlechter Grammatik oder schlechter Recherche

Wir selbst würden mich so in der Mitte zwischen Hobbyblogger und ambitionierten Blogger ansehen. Wie siehst du dich allerdings selbst? Bloggst du nur zum Spaß oder hast du bestimmte Ziele, die du mit deinem Blog erreichen willst? Wie sinnvoll ist eine solche Einteilung von Bloggern in zwei Kategorien?

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