So findest du ein gutes WordPress Theme für deinen Blog

WordPress erlaubt dir, zwischen vielen unterschiedlichen Themes zu wählen. Doch nicht alle Themes verfügen über die gleichen Optionen: Während einige Gestaltungsvorlagen dir nur wenige Einstellungen ermöglichen, sind andere Themes flexibel. Die Individualisierung hilft dir dabei, dich von anderen Blogs abzuheben und deine Marke zu etablieren. Ein gutes Theme steht dezent im Hintergrund und präsentiert Bilder, Texte, Videos und anderen Content genau so, wie du es dir vorstellst. Ein schlechtes Theme kann deinen Blog im schlimmsten Fall unbenutzbar machen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, sich mit WordPress-Themes näher zu beschäftigen.

Verschiedene Arten von WordPress-Themes

WordPress bietet zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Themes. Dabei lassen sich verschiedene Arten von Themes unterscheiden. Einige Merkmale können sich jedoch überschneiden, sodass ein Theme möglicherweise in zwei oder mehr Kategorien gleichzeitig passt.

Minimalistische Themes eignen sich besonders für seriöse Auftritte – zum Beispiel für die Webseite eines Unternehmens oder eines Business-Blogs. Die Hauptfarbe eines solchen Themes ist in der Regel entweder Weiß oder Schwarz, wobei farbliche Highlights zum Einsatz kommen können.

Im Kontrast dazu stehen Themes, die verspielte Gestaltungselemente besitzen: Auffällige Hintergründe und Header-Grafiken sind dort häufig vertreten. Oft stechen solche Webseiten durch bunte Farben hervor. Sie eignen sich in erster Linie für Hobby-Blogs.

Textoptimierte WordPress-Themes stellen das geschriebene Wort in den Vordergrund. Wenn du vor allem Texte mit wenig Bildern veröffentlichst, bieten dir solche Themes verschiedene Vorteile. Gute textoptimierte Themes stellen den Text so dar, dass er angenehm zu lesen ist. Überlange Zeilen werden dabei in der Regel vermieden.

Umgekehrt gibt es natürlich auch bildoptimierte Themes. Wenn du einen Fotoblog starten möchtest, solltest du dich in diese Richtung orientieren. Einige Foto-Themes bieten spezielle Templates für Portfolios, Bildergalerien oder Slider.

Darüber hinaus unterscheiden sich Themes in der Anzahl der Spalten und Widgetbereiche. Der Footer eignet sich besonders gut, um direkte Links zum Impressum, zur Datenschutzerklärung und zum Disclaimer unterzubringen. Seitenleisten und Menüs unter dem Header helfen hingegen vor allem bei der Navigation oder dienen zur Verlinkung von externen Inhalten.

Ein responsives Theme ist ein Muss!

Responsive Themes passen sich dem Bildschirm des Endnutzers an. So macht dein Blog unabhängig vom Gerät einen guten Eindruck.

Wenn das Theme nicht responsive ist, wird auf kleinen Bildschirmen entweder die Größe angepasst oder ein Scrollbalken eingeblendet. Beides sieht nicht nur unschön aus, sondern schränkt auch die Usability deines Blogs ein.

Immer mehr Nutzer verwenden Smartphones und Tablets, um im Netz zu surfen. Indem du dich für ein responsives Theme entscheidest, bedienst du deshalb eine große (und wachsende!) Zielgruppe. Auch auf kleinen Netbooks, Laptops und großen Desktop-Monitoren sorgt das responsive Theme für eine optimale Darstellung.

Die Funktionen eines Themes

WordPress-Themes folgen keinem einheitlichen Muster, sondern können frei gestaltet werden. Jedem Webdesigner ist es dabei weitestgehend selbst überlassen, welche Funktionen er den Nutzern zur Verfügung stellt. Aus diesem Grund solltest du dir unbedingt gründlich die Beschreibung des Themes durchlesen, bevor du es installierst. In der Regel findest du dort auch eine Auflistung der Funktionen und Optionen.

Viele WordPress-Themes erlauben es, den Hintergrund zu verändern. Dabei kannst du dich für eine Farbe entscheiden oder eine passende Hintergrundgrafik hochladen. Auch Header sind in der Regel individualisierbar. Dadurch kannst du zum Beispiel dein eigenes Logo nutzen, um den Wiedererkennungswert zu steigern.

Wenn du einen einfachen Blog erstellen möchtest, eignet sich dazu fast jedes WordPress-Theme. WordPress erlaubt dir jedoch grundsätzlich, verschiedene Post-Formate zu nutzen, um deinen Content optimal zu präsentieren. Die technische Voraussetzung ist allerdings, dass dein gewähltes Theme die entsprechenden Formate auch tatsächlich unterstützt. Ein solches Theme zeigt reine Zitat-Beiträge, Bilder, Galerien, Videos, Kurzmitteilungen, normale Posts und andere Formate jeweils anders an. Im Idealfall unterstützt die Form den Inhalt.

Für Fotografen und andere Künstler sind vor allem Galerien und Bild-Formate interessant.

Einige Themes unterstützen darüber hinaus verschiedene Farbschemata. Diese sind zwar nicht unbedingt notwendig, doch sie ermöglichen dir, deine Webseite etwas individueller zu gestalten und die Designfarben an deine Logofarben anzupassen.

Viele Themes bieten darüber hinaus zusätzliche Funktionen. Mit einem individuellen Header, Hintergrund und den Beitragsformaten, die für dich relevant sind, sind die wichtigsten Kriterien jedoch bereits erfüllt. Allerdings solltest du dir auch darüber Gedanken machen, ob du mehrere Spalten, Seitenleisten und Widgetbereiche benötigst – und wie das Hauptmenü aussehen soll.

Ein gutes Theme zeichnet sich zudem dadurch aus, dass es für verschiedene Endgeräte (Desktop-PC, Tablet und Smartphone) optimiert ist.

Was zeichnet ein gutes Theme aus?

Ein gutes Theme erfüllt deine Ansprüche. Der Code sollte außerdem „sauber“ sein und keinen Schadcode oder versteckte Werbung, Tracker oder ähnliches enthalten.

Darüber hinaus bietet dir ein gutes Theme verschiedene Anpassungsmöglichkeiten, sodass du nicht gleich ein neues Theme kaufen musst, wenn du die Gestaltung deines Blogs nur geringfügig ändern möchtest.

Lies dir in Ruhe die Bewertungen durch, die andere User zu einem Theme geschrieben haben. Das Sterne-Rating liefert dir außerdem einen schnellen Überblick darüber, ob andere Nutzer mit einem bestimmten WordPress-Theme zufrieden waren.

Frameworks als Alternative zu klassischen Themes?

Frameworks bieten dir besonders umfangreiche Möglichkeiten zur Individualisierung eines Themes. Das Design stellt dir einen „Rahmen“ zur Verfügung, den du mit großer Freiheit gestalten kannst.

Das Framework funktioniert nach dem Prinzip eines Baukastens. In einigen Fällen steht dir eine grafische Oberfläche zur Verfügung, sodass du keine Programmierkenntnisse benötigst. Stattdessen wählst du Optionen per Mausklick aus oder ziehst Gestaltungselemente an die gewünschte Position.

Frameworks sind auch für Anfänger geeignet, wenn du dich grundsätzlich mit Computern auskennst und dich in der Bedienung sicher fühlst. Andernfalls solltest du darüber nachdenken, ob du für den Anfang nicht doch lieber ein klassisches Theme nutzen möchtest.

PS: Wenn du eine normale Homepage erstellen möchtest, können Frameworks ebenfalls sehr nützlich sein.

Auffallend oder zurückhaltend?

Das Blogdesign sollte in erster Linie den Content so präsentieren, dass er in einem vorteilhaften Licht erscheint. Trotzdem sind kleine Individualisierungen auch bei einem Webdesign sinnvoll, das ansonsten eher minimalistisch ist.

Ein wichtiger Faktor ist dein Wiedererkennungswert. Wenn du einen Blog aufbaust, präsentierst du dich oder dein Projekt als Marke. Zu dieser Marke gehören nicht nur Inhalte und Schreibstil, sondern auch Designelemente. Auf jeden Fall solltest du einen eigenen Header entwerfen.

Außerdem ist es sinnvoll, verschiedene Kanäle einheitlich zu gestalten. Deinen Header nutzt du dementsprechend nicht nur auf deinem Blog, sondern auch auf Twitter. Dein Profilbild kannst du ebenfalls in verschiedenen sozialen Netzwerken nutzen, in denen du mit deinem Blog präsent bist. Solche kleinen visuellen Hinweisreize sind oft bereits ausreichend, damit dich andere Personen wiedererkennen.

Bei aller Gestaltungsliebe solltest du es jedoch nicht übertreiben. Vor allem bei der Präsentation von Bildern lenken aufwändige Hintergründe und knallige Farben eher ab. Bei der Auswahl des Themes und bei allen Anpassungen solltest du deshalb immer deine Zielgruppe im Blick behalten.

Was sind die Vorteile von Premium-Themes?

Premium-Themes sind kostenpflichtig, doch sie bieten oft verschiedene Vorteile. Du kannst davon ausgehen, dass kostenlose Themes viel weiter verbreitet sind. Dadurch wirken viele Blogs wie von der Stange. Mit etwas Erfahrung erkennst du die beliebtesten WordPress-Themes bald schon auf den ersten Blick.

Um herauszufinden, welches Theme ein Blog verwendet, kannst du jedoch auch einen einfachen Trick anwenden: Gehe auf die Internetseite und klicke auf die rechte Maustaste, um dir den Seitenquelltext anzeigen zu lassen. Dort musst du nur noch Str. + F drücken und dann den Suchbegriff „Theme“ eingeben.

Premium-Themes zeichnen sich oft über einen guten Support aus. Darüber hinaus ist das Risiko geringer, dass du dir mit einem Premium-Theme auch Schadcode einkaufst.

Der finanzielle Anreiz sorgt bei den meisten Entwicklern außerdem dafür, dass sie mehr Zeit und Sorgfalt in das Design eines Premium-Themes stecken können als ein Hobby-Entwickler, der für seine Mühe nicht entlohnt wird.

Premium-Themes für WordPress werden in unterschiedlichen Preisklassen angeboten. Berechne im Voraus, welche Preiskategorie du dir leisten kannst und welche Kosten du für angemessen hältst. Ein Premium-Theme ist dabei immer noch deutlich günstiger als ein Design, dass du bei einem Webentwickler selbst in Auftrag gibst.

Wie wichtig ist der Support bei WordPress Themes?

Über den Support, den der Webdesigner anbietet, machen sich die meisten Menschen keine Gedanken – bis eine Funktion klemmt, eine Anpassung sich nicht umsetzen lässt oder irgendein Problem auftritt. In solchen Fällen hilft der Support in der Regel weiter.

Darüber hinaus liefern viele Webdesigner wertvolle Tipps zum Umgang mit dem jeweiligen WordPress-Theme. Wie der Support im Einzelnen aussieht, kann sehr unterschiedlich sein. Einige Entwickler richten Foren ein, in denen du um Hilfe bitten oder dich mit anderen Nutzern über Tricks austauschen kannst.

In den meisten Fällen benötigst du den Support nicht; aber wenn, dann ist es gut, dass es ihn gibt.

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